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Architektur - Schulen

Schule in Holzbauweise – Erweiterungsbau der Ernst-Göbel-Schule in Höchst im Odenwald

Das Projekt entstand im Auftrag des Odenwaldkreises zur Belebung der Holzwirtschaft in der Odenwaldregion.

Die wichtigste Kriterien für die Umsetzung waren:

  • - Förderung der gesamten einheimischen Holzwirtschaft vom Forst bis zum Handwerk
  • - gesundes, ökologisches, ganzheitliches Bauen, bewußter Umgang mit Baustoffen
  • - integriert in den Kreislauf der Natur und wirkungsbezogen auf den Menschen
  • - konsequent Holz, Dämmstoffe aus Zellulose, organische Materialien, umweltverträgliche Farben, Gründachbereiche
  • - passive und aktive Sonnenenergienutzung, Solarthermi, effiziente Energienutzung, optimale Wärmedämmung, Niedrigenergiebelauchtung, Regenwassernutzung

Arbeitsgemeinschaft mit Architekturbüro Heinrich Schäfer, Reichelsheim.

Das Projekt war ein Pilotprojekt sowohl für die Förderung der Holzwirtschaft im Odenwald, als auch für den mehrgeschossigen Holzbau einer Schule in Hessen.

Danach wurde begonnen die Bauordnungen (Brandschutz) entsprechend der holzbautechnischen Möglichkeiten zu verändern.

Schule in Holzbauweise - Erweiterungsbau der Grundschule Beerfelden 2001/02

Die Grundschule in Beerfelden benötigte zusätzliche Klassenräume, zwei alte Pavillons waren zu klein und baufällig geworden, außerdem brauchte die Schule einen größeren Mehrzweckraum. Die Entscheidung fiel für eine Lösung, die den Schulkomplex zu einer Gesamtheit zusammenfasst, in deren Mitte sich der Schulhof befindet.

Der zweigeschossige Klassentrakt wurde in traditioneller Mischbauweise erstellt: das Erdgeschoss in Massivbauweise und das 1.Obergeschoss und das Dach in einer Holzkonstruktion (alte Fachwerkhäusern in der Region haben typischer Weise ein massives Sockelgeschoss).

Die Mehrzweckhalle, die durch den massiv bebauten eingeschossigen Sanitär-Trakt etwas vom Klassentrakt abgerückt ist, besteht vollständig aus einer Holzkonstruktion. Architektonisch auffallend mit einem segmentbogenförmigen Dach und großen Glasflächen bildet sie den Blickfang neben der Farbigkeit des eigentlichen Schulgebäudes für die Grundschulkinder.

Die Mehrzweckhalle ist als Referenzobjekt für Holzbauten in Hessen dokumentiert.

Wie in Höchst wurde auch hier ökologisches, gesundes Bauen umgesetzt.