Gesine Stöcker Architektur und Geomantie - Geomantie zurück zur geomantie

Geomantie

Waldorfschule in Freudenstadt

Für die Neuerrichtung der Waldorfschule in Freudenstadt hat die planende Architektin (Regine Bühler, Architekturbüro Voigt) u.a. die geomantische Analyse des Grundstückes beauftragt, um damit die Qualität und die Besonderheiten der Landschaft in das Konzept für die Schule einbeziehen zu können. "Charakteristisch für die Kraft des Ortes ist eine besonders klare Verbindung zur kosmischen Kraft und eine besonders klare Verbindung zur Kraft der Erde. Beide Verbindungen sind sowohl einzeln als auch in ihrer Verknüpfung klar und kraftvoll und zugleich sehr rein und fein erkennbar."

Diese Qualität soll in Form und Materialwahl ihren Ausdruck finden. Darüber hinaus werden die einzelnen gefundenen Energiephänomene als im Entwurf für die Schule berücksichtigt: so bildet z. B. das Gelenk des Dreisterns eine durchlässige Halle (Eingang und Öffnung in mehrere Richtungen) durch die der Kraftfluss aus der Landschaft hindurch fließen kann, der Herzplatz ist integriert in Freibereiche der 1.-3.-Klässler, die strahlenden Kraft am alten Kirschbaum wird im Übergangsbereich zwischen Schulhof und begrüntem Freibereich wirken können.

Es Castellot - Seniorenwohnanlage auf Mallorca

Die geomantische Untersuchung des Geländes einer Seniorenwohnanlage auf Mallorca ergab, dass der Ort im Wesentlichen durch einen sogenannten Drachenweg, einer Ader der Lebenskraft, geprägt ist. Sie kommt aus dem übergeordneten Landschaftsraum und findet einen Endpunkt auf dem Grundstück der Seniorenresidenz.

Es gibt in der Landschaft vielfältige verschiedene Kraftphänome und Kraftstrukturen. Man kann sie als Organe der Erde bezeichnen. Entsprechend unserer Wahrnehmung als Menschen sind diese Kräfte auf der physischen, der seelischen und der geistigen Ebene zu beobachten. Sie haben unterschiedliche Eigenschaften, die zum Beispiel mit dem Herz, dem Solarplexus, dem Stirnchakra und zum Beispiel mit unseren Meridianen verglichen werden können und, wie wir es auch von unserem menschlichen Körper her kennen, miteinander in Beziehung stehen. Durch die Unterscheidung der Phänomene in unseren Lebensräumen und durch das Erfassen ihres Zustandes kann man in der geomantischen Arbeit die Besonderheiten des jeweiligen Lebensraumes, sei es eine Landschaft, sei es eine Stadt, ein Gebäude oder ein Raum, erkennen.

Eine mögliche geomantische Arbeitsmethode ist z. B. die Steinsetzung (Lithopunktur).

Wie mit den Nadeln bei der Akupunktur am Menschen, werden bei der Lithopunktur Steine zur Stabilisierung und Stärkung von Energiepunkten und –flüssen eingesetzt.

Die Steine können als Findlinge gesetzt werden oder auch mit einem eingemeißelten Kosmogramm. Kosmogramme sind individuell für einen Platz entwickelte Zeichen, die ganz bestimmte Informationen enthalten, die in bestimmte Richtungen gelenkt werden können und ein bestimmtes dauerhaftes Intensitätsniveau haben. Darüber hinaus können auch Geländemodulationen, Farben, Formen, Proportionen, Materialien, Bepflanzungen, Heilsteine, Bachblüten, etc. in der geomantischen Gestaltung eingesetzt werden.

Rituale mit Farbvisualisation, Klängen und Räucherungen können die Arbeit gut ergänzen.

Geomantisch inspirierte Arbeiten unter Architektur - Freiflächen